bodenseewald
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Betzenhardt/Weildorfer Wald

Im Betzenhardt, dem Wald zwischen Weildorf und Beuren, wurde in den letzten Jahren in großem Umfang der Hochwald geschlagen. Buchen- und Lärchenriesen sind - vor allem zum Jahresende 2016 - ein Opfer der Säge geworden! 

 

Die wenigen, verbliebenen Stämme zeigen, welche Silhouette der Wald bis vor kurzem noch hatte.

 

Wohlgemerkt, es geht nicht darum, dass die Waldbesitzer keinen finanziellen Nutzen mehr aus ihrem Eigentum ziehen dürfen, es geht darum, dass auch ihr Wald als Teil des Ganzen an die Vorgaben gebunden ist, die der Gestzgeber für notwendig erachtet hat!

 

Es kann nicht angehen, dass im Bodenseewald der Hochwald schneller dahin schmilzt als Schnee in der Sonne. Eigentum verpflichtet!

Wenn man in diesem Zusmmenhang die "Umweltdaten 2015" (hier) der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg durchliest, fragt man sich, warum ausgerechnet der Bodenseewald von dieser Entwicklung ausgenommen ist:

 

"Die Anteile der für den Naturschutz wichtigen alten Wälder mit Bäumen mit mehr als 50 cm Stammdurchmesser sind stark gestiegen. 49 % der Eichen, 50 % der Tannen sowie 34 % des Buchenvorrates sind Bäume mit mehr als 50 cm Durchmesser."

 

 Schätzungsweise dürften diesem Teil-Kahlhieb die Hälfte aller stärkeren Stämme des Betzenhardt zum Opfer gefallen sein!

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